Pressemitteilung

Das vergangene Sportwochenende war für die Athletinnen und Athleten der Bundespolizeisportschule mit insgesamt 14 Podestplätzen wieder einmal sehr erfolgreich. Damit wurde die erste Schallmauer von aktuell 50 Weltcup-Podestplätzen in der laufenden Wintersportsaison durchbrochen.

Biathlon Weltcup Hochfilzen, Österreich
Nach seinem Podestplatz zum Saisonstart mit der Mixed-Staffel in Östersund

vor Wochenfrist, zeigte Arnd Peiffer auch beim 10 Kilometer Sprint in Hochfilzen eine starke Leistung. Mit einem fehlerfreien Schießen und dem 6. Rang erfüllte der Polizeihauptmeister als bester Deutscher zugleich die nationale Olympianorm. Noch besser lief es kure Zeit später. Mit der deutschen Biathlon-Staffel lief er auf den guten 2. Platz. Dabei ließ sich der Bundespolizist auch nicht von dem stark böigen Wind aus der Ruhe bringen: "Mehr als waagrecht können die Windfähnchen ja eh nicht stehen".

Skeleton Weltcup, Winterberg
Mit dem Top-Speed von 129,54 km/h und zwei Laufbestzeiten feierte "Jacka" Lölling im Eiskanal von Winterberg nicht nur ihren zweiten Saisonsieg sondern auch den ersten Triumph auf ihrer Heimbahn im Hochsauerland. Damit baute die Polizeimeisteranwärterin auch ihre Führung im Gesamt-Weltcup weiter aus. Die WM-Zweite Tina Hermann fiel nach einem Patzer am Start leider von Rang drei nach dem ersten Run auf Platz fünf zurück. Bei den Herren kam es wegen des starken Schneefalls mit unberechenbaren Windböen nach dem ersten Lauf zum Rennabbruch. "Ich hätte noch was drehen können", trauerte PM Axel Jungk dem gestrichenen zweiten Lauf nach. So musste er sich mit Rang sechs begnügen.

Bob Weltcup, Winterberg
Der viermalige Weltmeister Francesco Friedrich hat wieder in die Erfolgsspur zurück gefunden. In der Zweier-Konkurrenz kam der Polizeimeister mit Anschieber Thorsten Margis (zeitglich mit dem kanadischen Bob) auf den 2. Platz. Im großen Schlitten dominierten Tags darauf die deutschen Bobs das Renngeschehen auf der Heimbahn in Winterberg. Dabei forderte der heftige Schneefall besonders den Piloten fiel Feingefühl im 1330 Meter langen Eislabyrinth ab. PM Joshua Bluhm stand mit seinen Anschieberkollegen und Pilot "Hansi" Lochner im Endklassement ganz oben auf dem Treppchen. Eine starke Performance zeigte auch wieder Nico Walther. Mit seinen Männern behauptete er in der starken Konkurrenz seinen 2. Platz. Mit von der Partie war dabei auch sein Bundespolizei-Anschieber POM Marko Hübenbecker. "Franz" Friedrich komplettierte schließlich mit seinem Team das Podest als Dritter im Bunde. Bei den Frauen ging es noch turbulenter zu. Anschieberin Annika Drazek setzte mit ihrer Pilotin Mariama Jamanaka im zweiten Lauf als Drittplatzierte alles auf eine Karte. Dabei erwischte das Duo die Zielkurve nicht optimal, kam im Auslauf zu Sturz und rutsche auf der Seite liegend durch die Zielmessung. Lohn des Harakiri-Auftritts war Rang drei. "Bis auf einen leicht lädierte Rücken und einen Brummschädel ist alles in Ordnung", verriet die Polizeimeisteranwärterin Stunden später relativ locker am Telefon.

Skispringen Weltcup, Titisee-Neustadt
Die deutschen Ski-Adler sind beim Heim-Weltcup in Titisee-Neustadt im Teamwettbewerb auf das Podest geflogen. Markus Eisenbichler belegte mit seinen Teamkollegen Andreas Wellinger, Richard Freitag und Karl Geiger den Bronze-Rang. Der Bundespolizist zeigte bei dem spannenden Wettkampf vor frenetischen Zuschauern mit Sprüngen auf 134,5 und 128 Meter eine starke Leistung.

Rennrodeln Weltcup in Calgary, Kanada
Fünf Starts, fünf Siege, diese makellose Sportbilanz hat Sascha Benecken und Vordermann Toni Eggert bei den Doppelsitzern am vergangenen Wochenende mit einem erneuten Sieg in Calgary weiter ausgebaut. Der Polizeiobermeister setze die Siegesserie auch in Kanada mit zwei Laufbestzeiten und Bahnrekord im ersten Run fort. Dabei machten sie mit einer perfekten Fahrt im Eiskanal die eher durchschnittlichen Startzeiten wett. Der Tobi&Tobi Schlitten (Tobias Arlt & Tobias Wendl) fuhr dieses Mal mit der Tageshöchstgeschwindigkeit von 139,80 km/h wieder mit Rang drei auf das Siegerpodest. Olympiasieger Felix Loch findet in der Herrenkonkurrenz immer mehr zu seiner gewohnten Dominanz zurück. Mit Bahnrekord und zwei Tagesbestzeiten entschied er das Rennen in Kanada mit einem Vorsprung von fast 4/10 Sekunden für sich. "So kann es ruhig weitergehen", freute sich der Polizeihauptmeister beim ARD-Interview. Bei den Damen musste sich Natalie Geisenberger nach fünf Saisonsiegen auf der Olympiabahn von 1988 mit dem Bronze-Platz begnügen. Dabei lag die Polizeihauptmeisterin zur Halbzeit noch in Führung. Im zweiten Run haderte die Bundespolizistin dann etwas mit der Kurve neun, die ihr in der Endabrechnung den Sieg gekostet hat. Am Ende gewannen Felix Loch, Sascha Benecken mit Toni Eggert und Tatjana Hüfner auch noch souverän den Teamwettbewerb.

Felix Loch

Francesco Friedrich

Arnd Pfeiffer