Bericht der Bayerischen Polizei: Erster Weltmeistertitel für den Spitzensport

Christian Rasp holt im Teamevent Gold !

Beim Team-Bewerb traten jeweils zwei Zweierbobs (Frauen und Männer) und zwei Skeleton-Athleten (Frau und Mann) an. Die Zeiten aus je einem Lauf wurden addiert, der Sieg ging an die Mannschaft mit der besten Gesamtzeit.

Die Goldmedaille holte sich Team Deutschland I mit Jacqueline Lölling, Axel Jungk, Mariama Jamanaka, Franziska Bertels sowie Johannes Lochner und Christian Rasp mit einem Vorsprung von 60 hundertstel Sekunden. Silber gewann Team Deutschland II mit Tina Hermann, Christopher Grotheer, Stephanie Schneider, Lisa-Marie Buckwitz sowie Nico Walther und Philip Wobeto. Auf den dritten Platz fuhr Team International III mit Anna Fernstädt, Alexander Gassner, dem rumänischen Frauenbob-Team Maria Constantin und Andreea Grecu sowie Richard Oelsner und Marc Rademacher. Samstag die Entscheidung bei Skeleton mit einer Bronzechance für Anna Fernstädt und am Sonntag die Goldhoffnung im 4er mit Christian Rasp! Snowboard: Ramona Hofmeister schrammt in Korea knapp am Podest vorbei. Die deutschen Raceboarder haben beim Testevent für PyeongChang 2018 an die zuletzt gezeigten guten Leistungen anknüpfen können. Im Bokwang Phoenix Park Resort (KOR) raste Ramona Hofmeister im olympischen Re-Run-Format ausgetragenen Parallel Riesenslalom auf Platz vier hinter Alena Zavarzina (RUS), Patrizia Kummer (SUI) und Julie Zogg (SUI). Nachdem die 20-Jährige aus Bischofswiesen im ersten Lauf des kleinen Finales nach einem Fahrfehler mit der maximalen Penaltyzeit in den Rücklauf gehen musste, lieferte die in dieser Saison stark auftrumpfende Athletin eine fulminante Aufholjagd ab, an deren Ende sie sich nur mit zwei Zehntel Rückstand geschlagen geben musste. Auch wenn sie damit denkbar knapp das zweite Top-3 Ergebnis ihrer Karriere verpasste, war die Juniorenweltmeisterin von 2016, die damit in dieser Saison in sechs der bislang sieben Rennen in die Top-10 fuhr, dennoch mit dem besten Ergebnis ihres Weltcup-Winters zufrieden: „Ich bin sehr zufrieden. Normalerweise ist der Parallelslalom meine Lieblingsdisziplin. Von daher hätte ich nicht gedacht, dass ich so weit komme.“ Zumal die junge Racerin angesichts der absolvierten zehn Durchgänge durchaus gehandicapt war: „Ich habe schon das Gefühl gehabt, noch einmal vorbeikommen zu können, aber am Ende ist mir die Kraft ausgegangen. Da hat sich dann im Re-Run-Format der Trainingsrückstand aufgrund meiner Knieverletzung aus dem Sommer bemerkbar gemacht.“ Melanie Hochreiter wurde 15te.