29.05. bis 02.06.2017 - Selm - 23. Deutsche Polizeimeisterschaft im Fußball der Männer

Zur Eröffnung der 23. Deutschen Polizeimeisterschaft im Fußball der Männer begrüßte LKD Helmut Wälter als Vertreter des Direktors des LAFP NRW die Gäste.

Die Mannschaften der 6 Bundesländer Baden-Württemberg, Bremen, Hessen, Berlin, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen marschierten zusammen mit dem Schiedsrichter-Team unter landestypisch musikalischer Begleitung durch das Landespolizeiorchester der Polizei NRW in das Stadion ein.

Der Polizeisportbeauftragte des Landes NRW LPD Roland Küpper beglückwünschte die Mannschaften zur Teilnahme an der Endrunde in Selm. In den ausgetragenen Vorrunden hätten sie sich als „die Besten“ in ganz Deutschland erwiesen. Dies sei bereits ein großer Erfolg.
Für den Verlauf der Meisterschaft wünschten beide den Mannschaften faire und spannende, aber auch insbesondere verletzungsfreie Spiele.
Die ersten Ergebnisse: Schleswig-Holstein setzte sich mit 4:2 gegen Nordrhein-Westfalen durch und Baden-Württemberg gewann gegen Hessen mit 3:1.

2. Spieltag

Bei angenehmen Spieltemperaturen um die 22 Grad war um 11:00 Uhr im Waldstadion pünktlich Anstoß.
Nachdem Bremen in der 2. Minute die Chance zur Führung verpasst hatte, legte Schleswig-Holstein in der 23. Minute nach. Jannik Fust verwandelte nach einer Standard-Kombination und holte den Treffer zum Sieg. Trotz aller Anstrengungen und starkem Kampfgeist gelang den Bremern der Ausgleich aber nicht mehr.
In einem Spiel, in dem sich insgesamt wenig Torchancen boten, zieht Schleswig-Holstein nach dem 1:0 nun ins Finale ein.
Das Schiedsrichtergespann mit Thomas Stein (Bayern), Jörg Stindtmann (NRW) und Susann Kunkel (Hamburg) begleiteten eine eher ruhige Partie.

Die Spieler aus Hessen boten auch in ihrem zweiten Gruppenspiel eine sehr starke Leistung, mussten sich aber letztendlich den ebenso stark aufspielenden Berlinern mit 1:3 geschlagen geben. Berlin ging nach einem guten Start in der 20. Minute durch einen direkt verwandelten Freistoß von Philip Januschowski in Führung. Nach gut 30 Minuten Spielzeit kam Hessen dann wieder ins Spiel und zwang den Berliner Torwart in der 33. Minute zu einer Glanzparade. In der 40. Minute war es dann soweit: Daniel Hanslik verlängerte einen Ball per Kopf auf Eugen Wagner, der eiskalt zum 1:1 einnetzte. Nach der Halbzeitpause hatten die Hessen großes Pech, als der Ball vom Innenpfosten zurück ins Feld prallte. Fast im Gegenzug fiel das 2:1 für Berlin – hier war der Innenpfosten „hilfsbereiter“, denn der Ball prallte ins Tor. Wieder Philip Januschowski, der Berlin in Führung brachte.
Die Hessen gaben sich aber in keinster Weise geschlagen und boten den Berlinern weiterhin Paroli. In der 59. Minute konnte Hessen wieder eine Torchance verzeichnen. Der Ball strich nur knapp am Pfosten vorbei. Auch in der 60. Minute blieb Hessen vom Pech verfolgt, denn der gefährlich getretene Freistoß landete ebenfalls nicht im Tor.
Berlin kam immer wieder mit Kontern vor das Tor der Hessen. In der 63. Minute war es dann so weit: das 3:1 fiel nach schöner Kombination durch Lars Dingeldey! In der Folge gab es auf beiden Seiten nach einige gute Einschusschancen, es blieb jedoch beim Endstand 3:1 für Berlin.
Am morgigen Tag wird der Endspielpartner von Schleswig-Holstein in der Partie Baden-Württemberg gegen Berlin ermittelt. Für die Einhaltung der Regeln sorgten die Schiedsrichter Phillip Hüwe (NRW), Benedikt Öllinger (Bayern) und Henry Müller (Brandenburg).

3. Spieltag :Der zweite Finalteilnehmer steht fest: Berlin!

In einem durch Patrick Ittrich (Hamburg) souverän geleiteten Spiel auf sehr gutem Niveau setzte sich die Auswahl Berlins letztendlich mit etwas Glück mit 2:0 Toren durch. (85. Minute: Lars Dingeldey, 90. Minute: Philip Januschowski)
Das Spiel verlief ausgeglichen. Klare Chancen waren insgesamt Mangelware. Die Taktik beherrschte hier das Geschehen.
In der 15. Minute scheiterte Berlin aus 20 Metern knapp, als der Ball am Tor vorbei strich. Distanzschüsse durch die Berliner in der 55. Minute und Baden-Württemberg in der 70. Minute fanden ebenso wenig den Weg ins Tor wie auch die Großchance eine Minute zuvor durch Baden-Württemberg.

Fazit:
Ein sehr gutes Spiel auf taktisch hohem Niveau mit dem Sieg für Berlin.

Für die Einhaltung der Regeln sorgten die Schiedsrichter Patrick Ittrich (Hamburg), Susann Kunkel (Hamburg) und Claas Steenebrügge (NRW).

Ein Unentschieden zwischen NRW und HB

Tore: Fehlanzeige! Bremen sichert sich durch das Unentschieden das „kleine Finale“ um Platz 3.

NRW musste das Gruppenspiel gegen Bremen gewinnen, um das Spiel um Platz 3 erreichen zu können. So spielte sich das Geschehen auch mit sehr großen Anteilen in der Bremer Hälfte ab. Bis auf eine Kopfballchance in der 30. Minute und einem direkten Freistoß in der 37. Minute aus 18 Metern kam keine Torgefahr zustande.
In der 2. Halbzeit drückte NRW weiter auf das Bremer Tor, ohne jedoch große Chancen produzieren zu können. Auch die Bremer konnten ihre gelegentlichen Konter nicht in Tore ummünzen.
Fazit:
0:0 und Bremen spielt um Bronze!
Für das Schiedsrichterteam mit Benedikt Öllinger (Bayern), Jörg Stindtmann (NRW) und Oliver Topp (NRW) ein sehr ruhiges Spiel.

siehe auch: http://www.psv-dortmund.de/2-uncategorised/48-polizeilandesmeisterschaften-im-fussball

Ergebnisse

Schleswig-Holstein ist Deutscher Polizeimeister 2017

Im Spiel um Platz 5 und der damit verbundenen wichtigen Platzierung im Hinblick auf die Vorrundengruppe zur DPM 2020 gewinnt das Team Hessen mit 2:0! Das erste Spiel am Finaltag wurde mit sehr hohem Engagement geführt. Man konnte beiden Mannschaften kaum anmerken, dass sie schon zwei Mal 90 Minuten in dieser Woche in den „Knochen“ hatten. Beide Mannschaften erspielten sich einige Chancen in der ersten Halbzeit, ohne jedoch das Tor des Gegners ernsthaft zu gefährden. Nach Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit stellte dann Tobias Becker mit dem 0:1 in der 50. Minute die Weichen für Hessen auf Sieg. NRW versuchte noch einmal alles, aber Hessen brachte letztendlich das 2:0 (Eigentor in der 70. Minute durch NRW) über die Zeit. Damit belegt Hessen den 5. Platz.
Ergebnis:  0:2 für Hessen
Im Gesamtergebnis belegen
Platz 6:       NRW
Platz 5:       Hessen 

Das „kleine Finale“ bei hochsommerlichen Termperaturen konnte Baden-Württemberg mit 2:1 für sich entscheiden. Die spielstarken Süddeutschen dominierten weitestgehend das Geschehen auf dem Platz, jedoch war Bremen immer gefährlich bei Kontern. So auch in der 4. Minute beim 1:0. Ein sauber herausgespieltes Tor durch Eduard Krieger, der den Torwart umkurvte, überraschte Baden-Württemberg. Nach kurzem Schock übernahmen die Baden-Württemberger das Spielgeschehen und kamen durch Benjamin Kurz mit dem 1:1 und Philip Sautter mit dem 1:2 in Führung. In den letzten 20 Minuten wurde weiterhin Tempofußball geboten, jedoch schaffte es Baden-Württemberg nicht, das Spiel früh zu entscheiden. Ebenso Bremen, die ebenfalls bei drei Großchancen nicht zum Ausgleich kommen konnten. 
Fazit: Baden-Württemberg holt sich verdient die Bronzemedaille!
Im Gesamtergebnis belegen
Platz 4:   Bremen
Platz 3:       Baden-Württemberg  

Schleswig-Holstein ist Deutscher Polizeimeister 2017 !!!
In einem über weite Strecken zähen von Taktik geprägten Spiel gewann letztendlich die Auswahl Schleswig-Holstein (SH). Die spielstarken Berliner verstanden es nicht, die Schleswig-Holsteiner so unter Druck zu setzen, so dass Chancen erarbeitet werden konnten ...
Die Männer aus dem Norden setzten immer wieder Nadelstiche, wie z.B. mit einem Schuss an den Pfosten in der Mitte der 1. Halbzeit. Auch in der zweiten HZ hatte Berlin ein optisches Übergewicht, jedoch war Schleswig-Holstein immer wieder mal gefährlich - in der 78 Minute foulte ein Berliner Spieler innerhalb des 16ers ...
Die Nr. 8 von Schleswig-Holstein hämmerte den Ball unter die Latte: 1:0!
Berlin hatte 5 Minuten später die Riesenchance zum Ausgleich - der Torwart der SH-Elf reagierte aber stark, als ein Berliner Spieler halblinks vor ihm auftauchte ... In der Schlussminute bezwang die Nr. 11 von SH dann den Berliner Keeper zum 2:0 !!!
Die Wikinger sind Deutscher Meister !!!
Platz 2:       Berlin
Platz 1:       Schleswig-Holstein

Bericht von Holger Schwabe
Fachwart Fußball im DPSK

Ergebnisse