23.-30. Juni 2017 EPM Tennis in Budapest (Ungarn)

Ergebnisse Damen Doppel

Ergebnisse Damen Einzel

Ergebnisse Damen Einzel Consolation

Ergebnisse Herren Doppel

Ergebnisse Herren Einzel

Ergebnisse Herren Einzel Consolation

EPM Tennis - Tag 1

Nach einer kurzen Nacht mischte sich am 23.06. das Deutsche Polizeinationalteam am Düsseldorfer Flughafen unter die Urlaubsreisenden. 6.50 Uhr hob der Flieger zu der 9. EPM Tennis ab und die Reise nach Ungarn konnte beginnen.
Von den angekündigten Turbulenzen verschont geblieben, landeten wir froh und halbwegs munter in Budapest.
Nach dem Einchecken im Hotel wurde die Umgebung erkundet und die Spielerinnen und Spieler bereiteten sich mental auf die bevorstehenden Tage vor. Gespannt wurde der Auslosung entgegengefiebert, schließlich wollte man an den Erfolgen der letzten Meisterschaft anknüpfen. Bei der Auslosung wurde auf die einzelnen Nationen Rücksicht genommen, somit ist ein Aufeinandertreffen unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer frühstens im Halbfinale möglich.

Alexander Kranz, Pascal Benz und Katharina Lüke müssen sich bereits am ersten Spieltag im Einzel unter Beweis stellen. Die übrigen Einzelspieler hatten durch ihre Setzpositionen ein Freilos.
Nach einer kurzen und viel zu warmen Nacht startete der Shuttle am 24.06. in Richtung National Training Center of the Hungarian Tennis Federation. Hier eröffneten Fred Kusserow, Generalsekretär der USPE, und Marton P. Vincze, Präsident der Ungarischen Polizeisportföderation, feierlich die EPM.
Bei 34 Grad und praller Sonne musste Alexander Kranz heute bereits über die volle Distanz gehen. Er konnte nach verlorenem ersten Satz das Blatt noch wenden und besiegte den Tschechen Richard Plch (1:6, 6:4, 6:0). Der Niederländer Glenn Kerkhof musste sich mit 6:1 6:1 gegen Pascal Benz geschlagen geben. Katharina Lükes Gegnerin Ekaterina Aleksandrova aus Russland war ebenso chancenlos (6:0, 6:0).
Der erste Spieltag konnte nicht besser laufen.

EPM Tennis - Tag 2

Mit einem ordentlichen Gewitter über Budapest startete das Team in den zweiten Spieltag. Eine willkommene Abkühlung nach dem heißen Vortag. Die Spielerinnen und Spieler atmeten tief durch um noch einmal die Kräfte für die heutigen Herausforderungen zu mobilisieren.
Am Trainingszentrum angekommen wartete man noch kurz bis die Plätze abgezogen und fertig vorbereitet waren. Marc Leimbach bestritt sein erstes Spiel gegen den Slowaken Roman Kusnir und gewann stark überlegen mit 6:1, 6:0.
Der Saarländer Pascal Benz erkämpfte sich, trotz plötzlich eintretender Kniebeschwerden, ein 6:3, 6:3 gegen Roman Ledvina aus Tschechien.
Einen klaren Sieg konnte auch Andreas Weber für sich verbuchen. Er traf auf Matej Sivonic aus Slowenien und überzeugte mit 6:1, 6:2.
Eine erhebliche Steigerung zeigte Alexander Kranz und schickte den Niederländer Gerben Lentscher mit 6:1, 6:2 vom Platz.
Morgen warten erneut anspruchsvolle Gegner auf die Herren im Einzel. Hier wird sich nichts mehr geschenkt.

Katharina Lüke zeigte heute einen starken Kampf gegen die Österreicherin Melanie Klaffner. Sie gab in den gesamten letzten Turnieren keine 5 Spiele ab. Diese konnte Katharina bereits im ersten Satz für sich verbuchen. Es endete 7:5, 6:0. Eine beachtliche Leistung, trotz Niederlage.
Von den anfänglich angenehmen Temperaturen konnten die folgenden Spielerinnen nur träumen. Die Sonne gab erneut alles und zerrte an den Nerven. Nicole Seitenbecher traf auf die Russin Anastasia Klineva. Sie selbst war nicht zufrieden mit ihrer Leistung, erkämpfte sich aber dennoch ein 6:3, 7:6.
Stefanie Vorih konnte an den gezeigten Leistungen der Qualifikation nicht anknüpfen und musste sich gegen die taktisch gut spielende Tschechin Michaela Pedeova geschlagen geben (2:6, 4:6).
In die nächste Runde konnte Julia Niemeyer einziehen. Sie setzte sich mit 6:3, 6:4 gegen die Österreicherin Martina Zolles durch.

Morgen wird neben dem Achtelfinale der Herren im Doppel, das Viertelfinale der Damen im Doppel mit Spannung erwartet.

EPM Tennis - Tag 3

Ein langer, hochsommerlicher Tag etwartete die Nationen. Pünktlich nach dem Frühstück startete der Shuttlebus. Die Spielerinnen und Spieler mussten sich heute allerdings etwas in Geduld üben. Aufgrund des Budapester Berufsverkehrs gestaltete sich die Anfahrt zäh.
Marc Leimbach gab heute wieder den Auftakt. Er traf im Achtelfinale auf Bela Moses, welcher in der Vergangenheit gute Erfolge für sich verbuchen konnte. Der Endstand 6:2, 6:2 spricht für sich. Marc wurde seiner Favoritenrolle gerecht und bezwang den starken Gegner aus Rumänien.
Alexander Kranz zog gegen den an 3 gesetzten Franzosen G. Nexon leider den Kürzeren.
Ihm fehlte das Quäntchen Glück und er konnte die Gelegenheiten zum Ausgleich nicht nutzen. Der Bremer musste sich mit 4:6, 3:6 geschlagen geben.
Ein ansehnliches Spiel lieferten sich Pascal Benz und der Rumäne Remus Farcos, welcher taktisch sehr klug spielte. Pascal kämpfte noch immer mit seinen Knieproblemen, konnte sich aber dennoch zu einem 7:5, 6:0 durchbeißen und ins Viertelfinale einziehen.
Stark überlegen zeigte sich auch Andreas Weber. Er ließ seinem Gegner aus Österreich, Christian Kern, wenig Chancen und entschied das Spiel deutlich für sich (6:1, 6:0).

Das erste Doppel der Damen bestritten Nicole Seitenbecher und Kathrin Hegel. Sie kennen sich zwar schon über 20 Jahre, haben aber noch nie im Doppel gemeinsam gekämpft. Gegen die Niederländerinnen, B. Brader-Schmitz und M.Dekkers, überzeugte das Team mit 6:0, 6:2.
Bei den Herren im Doppel siegten klar überlegen Marc Leimbach und Andreas Weber. Sie ließen den Slowaken, Marek Fristak und seinem Teamkollegen Peter Hoferica, keine Chance. Das Spiel endete schnell 6:1, 6:0.
Auch Jan Niklas und Pascal Benz stellten sich unter Beweis und schlugen die Monegassen (C. Binsinger und G.Oversteyns) nach einem spannenden Schlagabtausch mit 6:1, 7:5.
Wie sollte es anders sein, auch das letzte Doppel der Frauen ging am heutigen Tag an Deutschland. Katharina Lüke und Steffi Vorih trafen auf die Niederländerinnen B. Brader-Schmitz und M.Dekkers.
Sie hatten leichtes Spiel und zogen ebenfalls ins Halbfinale ein (6:1, 6:0).

Das deutsche Team kann auf einen außerordentlich erfolgreichen Tag zurückblicken.

EPM Tennis - Tag 4

Hoch motiviert und voller Vorfreude wurde heute den Viertelfinals der Herren und Damen Einzel sowohl der Herren im Doppel entgegengefiebert. Mit Gesang und guter Stimmung erheiterten die Niederländer die Fahrt bis zum Trainingszentrum.
Marc Leimbach stand heute David Telnar aus Tschechien gegenüber. Mit 6:0, 6:0 entschied er das Spiel deutlich für sich und zog ins Halbfinale ein.
Auch er gehört zu den stärksten Spielern: Andreas Weber. Chancenlos schickte er G. Oversteyns aus Monaco vom Platz (6:1, 6:3).
Die schwüle Hitze kostete allen Spielerinnen und Spielern viel Kraft. Doch sie ließen sich nicht unterkriegen. Die vergangenen Spiele noch in den Knochen traf Pascal Benz auf Thomas Dehnaen aus Belgien. Ein Spiel auf hohem Niveau. Pascal musste sich schließlich 3:6, 3:6 geschlagen geben.
Julia Niemeyer bewies großen Kampfgeist gegen ihre Gegnerin aus Großbritannien. S. Gulati machte es ihr nicht leicht. Julia setzte sich durch und gewann mit 6:2, 7:6.
Gleichzeitig traf auf dem Nebenplatz Nicole Seitenbecher auf die starke Maria Rasmussen aus Dänemark. Nicole biss sich durch und zeigte Siegeswillen. Nach einem langen und harten Schlagabtausch ging das Match mit 0:6, 6:3, 2:6 an die Dänin.
In der Consulation spielte Stefanie Vorih gegen die Niederländerin, B. Brader-Schmitz. Stefanie nutzte ihre Stärken gekonnt und überzeugte klar mit einem 6:1, 6:2.
Marc Leimbach und Andreas Weber verkauften sich gegen die Niederländer G. Leutscher und M. Moggre erneut überragend und gewannen hochverdient 6:0, 6:0.
Auch das letzte Herren Doppel ging mit 6:1, 6:1 an Deutschland. Hier lieferten sich Pascal Benz und Jan Niklas einen fairen Ballwechsel gegen die Tschechen, R. Ledvina und D. Telnar.
Ein äußerst harter Tag liegt hinter den Spielerinnen und Spielern. Wir freuen uns auf leistungsstarke Begegnungen und interessante Spiele im Halbfinale.

EPM Tennis - Tag 5

Heute starteten die Frauen und Stefanie Vorih traf im Halbfinale in der Consulation auf Kirsten Langmak aus Belgien. Stefanie konnte ihre Leistung nochmal sichtlich steigern und gewann klar mit 6:0, 6:2.
Auf Julia Niemeyer wartete ein harter Kampf. Lange Ballwechsel auf hohem Niveau lieferte sie sich mit Maria Rasmussen aus Dänemark. Zum Ende des dritten Satzes gingen Julia dann leider die Kräfte aus und sie gab einen Sieg mit 2:6, 6:3, 2:6 ab. Morgen spielt sie um die Bronzemedaille.
Die hochsommerlichen Temperaturen rissen nicht ab. Unter wolkenlosem Himmel kamen die Spielerinnen und Spieler an ihre Grenzen.
Auch Andreas Weber hatte zu kämpfen. Sein Gegner aus Belgien, Thomas Dehaen, war nicht zu unterschätzen. Andreas nutzte seine Chancen zum Ausgleich nicht und musste sich mit 3:6, 5:7 geschlagen geben.
Marc Leimbach sah man die Anstrengungen der letzten Tage an. Er musste sich gegen den starken Belgier, Fabian Lipautz, beweisen. Der erste Satz war hart umkämpft. Trotz schwindender Kräfte, zeigte er Siegeswillen. Leider verlor er oft seinen Aufschlag und ging schließlich mit 4:6, 0:6 vom Platz.
Nicole Seitenbecher und Kathrin Hegel traten gegen die Österreicherinnen, M. Klaffner und M. Zolles, an. Auch sie schenkten sich nichts. Die Spielerinnen gaben alles, doch konnten sich nicht durchsetzen. Am Ende hieß es 3:6, 3:6.
Stefanie Vorih und Katharina Lüke standen den Tschechinnen, N. Marhoulova und M. Pechova, gegenüber. Sie spielten konsequent und erkämpften sich ein starkes 6:4, 6:1.
Auf dem Platz von Pascal Benz und Jan Niklas fehlte ebenso das Quäntchen Glück. Sie lieferten sich ein laufstarkes Spiel gegen die Rumänen, R. Farcas und B. Mozes. Doch auch sie waren von den letzten Tagen geschwächt und mussten ein mehr als knappes 5:7, 6:4, 8:10 hinnehmen.
Alle fieberten noch einmal mit. Marc Leimbach und Andreas Weber trafen auf die starken Belgier, T. Dehaen und D. Sels. Sie gaben alles und bissen die Zähne zusammen. Nach einem hochklassigen und spannenden Spiel ging der Sieg an die Deutschen (6:4, 7:6).

Der heutige Tag stand unter keinem guten Stern. Die Deutschen sind von den zurückliegenden langen Tagen sichtlich geschwächt. Nun gilt es noch einmal die Kräfte zu sammeln und morgen alles rauszuholen.

EPM Tennis - Tag 6

Der letzte Spieltag wartete auf die Spielerinnen und Spieler. Die vergangenen Tage stecken in den Knochen. Dennoch wurde heute noch einmal alles gegeben und jeder Einzelne biss die Zähne zusammen.
Julia Niemeyer spielte gegen Jacky Steehouwer (NED) um Bronze. Über drei Stunden kämpfte sie um jeden Punkt. Doch sie musste sich letztendlich mit 1:6, 6:4, 2:6 geschlagen geben. Sie kann sehr stolz auf ihre gezeigte Leistung sein. Im Einzel ist sie von den deutschen Damen am Weitesten gekommen.
Stefanie Vorih steht in der Consulation im Finale. Ihre Gegnerin aus den Niederlanden, Marieke Dekkers, schickte sie mit 6:1, 6:4 vom Platz. Somit erkämpfte sie sich, trotz Schulterproblemen, die verdiente Goldmedaille der Consulation.
Im Herren Doppel sind sie ein gut eingespieltes Team und bezwangen bisher jeden Gegner. Marc Leimbach und Andreas Weber standen sich nun im Spiel um Platz drei bei den Herren Einzel gegenüber. Der erste Satz ging mit 6:3 an Andreas. Aufgrund starker physischer Probleme gab Marc auf und versuchte sich für das Finale im Herren Doppel zu schonen. Andreas holt sich somit die Bronzemedaille im Herren Einzel.
Heute war es nicht nur die pralle Sonne, die den Spielerinnen und Spielern an die Konzentration und Nerven ging, sondern zusätzlich der starke Wind, welcher Bälle unberechenbar werden ließ und die Asche hochwirbelte.
Das Spiel um Platz 3 der Damen Doppel bestritten Nicole Seitenbecher und Kathrin Hegel gegen die Tschechinnen, N. Marhoulova und M. Pechova. Sie knüpften an gewohnte Leistungen an und überzeugten mit 6:1, 6:0. Ein sehr starkes Spiel. Bronze kam nun zu ihrer Medaillensammlung hinzu.
Jan Niklas und Pascal Benz spielten im Herren Doppel ebenso um den dritten Platz. Die Belgier T. Dahaen und D. Sels machten es den Deutschen schwer. Doch Jan und Pascal waren das bessere Team und sicherten sich nach einem spannenden Spiel die Bronzemedaille (6:4, 7:5).
Unsere Damen standen im Doppel im Finale. Katharina Lüke und Stefanie Vorih mussten gegen die starken Österreicherinnen, M. Klaffner und M. Zolles, auf den Platz. Sie lieferten sich einen umkämpften und knappen ersten Satz. Leider mussten sie den Sieg und die Goldmedaille mit 5:7, 0:6 an Österreich abgeben.
Im Finale der Herren Doppel kommen Marc Leimbach und Andreas Weber wieder zusammen und trafen auf die taktisch schnell spielenden Rumänen R. Farcas und B. Mozes. Ein Spiel auf hohem Niveau. Marc und Andreas dominierten mit druckvollen Schlägen das Spiel und holten die Goldmedaille nach Deutschland (6:4, 6:1).
Das deutsche Polizeinationalteam kann voller Stolz auf eine hart umkämpfte und außerordentlich erfolgreiche Meisterschaft zurück blicken.
Herzlichen Glückwunsch!!!