19 Top-5- Platzierungen bestätigen den Erfolg der Kooperation zwischen DPSK und DJB

von Holk Silbersack, Bundesfachwart für Selbstverteidigung im DPSK

Foto: Thomas Wetzel

Am 06. und 07. Juni 2026 fanden in Duisburg die Deutschen Einzelmeisterschaften im Judo statt. Im Jubiläumsjahr der Deutschen Meisterschaften – 100 Jahre nationale Titelkämpfe im Judo – präsentierte sich die deutsche Judofamilie in beeindruckender Form. Die hohe sportliche Bedeutung der Veranstaltung wurde auch durch den Besuch von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidenten Hendrik Wüst unterstrichen, der die Meisterschaften offiziell eröffnete.

 

Besonders erfreulich aus Sicht des Deutschen Polizeisportkuratoriums (DPSK) und des Deutschen Judo-Bundes (DJB): Zahlreiche aktive Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte aus Bundespolizei und Landespolizeien gehörten zu den erfolgreichsten Athletinnen und Athleten des Wochenendes. Insgesamt erreichten 17 Polizeijudoka Platzierungen unter den besten fünf ihrer Gewichtsklassen und bewiesen damit eindrucksvoll ihre nationale Spitzenklasse.

 

Die Platzierungen der Polizeisportlerinnen und Polizeisportler im Überblick:

 

Deutsche Meisterinnen und Meister

 

  • Laila Göbel, -57 kg (Polizei Niedersachsen)
  • Maximilian Heyder, -60 kg (Polizei Bayern)
  • Eduard Trippel, -90 kg (Polizei Hessen)
  • Johannes Frey, -100 kg (Bundespolizei)
  • Louis Mai, +100 kg (Bundespolizei)

 

Vizemeisterinnen und Vizemeister

 

  • Lea Schmid, -78 kg (Polizei Baden-Württemberg)
  • Nicolas Kunze, -66 kg (Polizei Niedersachsen)
  • Kevin Abeltshauser, -73 kg (Polizei Bayern)
  • Dominik Ressel, -81 kg (Bundespolizei)

 

Bronzemedaillen

 

  • Nicole Stakhov, -52 kg (Bundespolizei)
  • Lisa Hiller, -57 kg (Polizei Nordrhein-Westfalen)
  • Patrick Weisser, -66 kg (Polizei Bayern)
  • Tom Droste, -81 kg  (Bundespolizei)
  • Vladimir Stark, -90 kg (Bundespolizei)
  • Jannis Baschin, -100 kg (Bundespolizei)

5. Plätze

 

  • Janine Hardenberg, -52 kg (Polizei Niedersachsen)
  • Sophie Scharnber, -57 kg (Polizei Niedersachsen)
  • Bertille Murphy, -70 kg (Polizei Bayern)
  • Ilias Küster, -100 kg (Polizei Niedersachsen)

 

Diese Ergebnisse sind ein starkes Signal für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Judo-Bund und dem Deutschen Polizeisportkuratorium. Die Leistungen der Athletinnen und Athleten zeigen eindrucksvoll, wie gut sich Spitzensport und Polizeiberuf miteinander verbinden lassen. Der bestehende Kooperationsvertrag zwischen DJB und DPSK schafft hierfür wichtige Rahmenbedingungen und ermöglicht es talentierten Judoka, ihre sportliche Entwicklung auf höchstem Niveau mit ihrer beruflichen Laufbahn bei der Polizei zu vereinen.

 

Die enge Partnerschaft hat sich erneut als großer Gewinn erwiesen. Werte, die sowohl den Judosport als auch die Polizeiarbeit prägen – Respekt, Durchhaltevermögen, Mut, Verlässlichkeit und Kameradschaft – waren während der gesamten Meisterschaft auf und neben der Matte spürbar. Die familiäre Verbundenheit zwischen Polizei und Judo sowie das gemeinsame Verständnis von Leistung und Verantwortung machten die Veranstaltung zu einem eindrucksvollen Beispiel für gelebte Kooperation.

 

Besonders erfreulich ist zudem, dass neben den hier aufgeführten Platzierten weitere Polizeisportlerinnen und Polizeisportler an den Deutschen Einzelmeisterschaften teilgenommen haben. Auch wenn für sie der Sprung unter die Top 5 noch nicht gelungen ist, zeigen ihre Qualifikation und ihre Leistungen auf nationaler Ebene das große Potenzial innerhalb der Judoka der Polizei. Dies unterstreicht die nachhaltige Wirkung der gemeinsamen Spitzensportförderung und lässt auf weitere Erfolge in den kommenden Jahren hoffen.

 

Das DPSK und der DJB gratulieren allen teilnehmenden Polizeijudoka herzlich zu ihren Leistungen und freuen sich darauf, den gemeinsamen Erfolgsweg auch in Zukunft fortzusetzen.