Großer Sport, großer Zuspruch und großes Lob:
Der Deutsche Kanu-Verband durfte sich über mehrere Siege und hervorragende Platzierungen am vergangenen Wochenende freuen.
Hervorzuheben ist, dass Sportlerinnen und Sportler der Bundespolizeisportschule Kienbaum wesentlich zu diesen Erfolgen beitragen konnten.







( Herren Vierer mit Max Rendschmidt , Ronald Rauhe , Tom Liebscher , und Max Lemke)

Die deutsche Flotte gewann bei den elf Finalrennen am Sonntagmittag beim Kanu-Rennsport Weltcup in Duisburg insgesamt sechs Medaillen. Gold, Silber und Bronze gab es jeweils im Doppelpack. Vor allem die Mannschaftsboote zeigten sich vor heimischem Publikum in hervorragender Verfassung und ließen sich von mehreren Tausend Zuschauern an der Regattabahn gebührend feiern.
Die Großboote des DKV paddelten beide zu Gold. Der Herren Vierer mit Max Rendschmidt (Essen), Ronald Rauhe (Potsdam), Tom Liebscher (Dresden) und Max Lemke (Mannheim) bestätigte seine Leistung vom Weltcup in Poznan, indem er ab der Hälfte des Rennens seine Dominanz zeigte und der Konkurrenz keine Chance mehr ließ. „Die Jungs waren wieder unheimlich stark hinter mir. Ein paar kleine Fehler, die wir in Poznan noch gemacht hatten, konnten wir diesmal ausmerzen, ein paar bleiben noch, da müssen wir in den kommenden Wochen noch etwas dran arbeiten. Auch unser Endspurt hat wieder gesessen, so konnten wir unsere Führung gegen die starken anderen Boote bis ins Ziel verteidigen", meinte Doppelolympiasieger Max Rendschmidt nach seinem maximalen Erfolg – zweimal Gold in zwei Rennen.



( Yul Oeltze und Peter Kretschmer)

Die C2-Weltmeister Yul Oeltze und Peter Kretschmer haben die amtierende Olympiasieger Sebastian Brendel und Jan Vandrey in einem unglaublich spannenden Rennen beim Kanu-Rennsport Weltcup auf der Regattabahn in Duisburg geschlagen und sicherten sich somit das Ticket für die Weltmeisterschaften in Ungarn.



( Max Rendschmidt und Max Lemke)


Ergebnisse der erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler der Bundespolizeisportschule Kienbaum:


Rennsport K2 200 m
4. Platz POM Stroinski, Kostja

Rennsport K2 500 m
1. Platz PM Rendschmidt, Max Mix Team
1. Platz PM Rendschmidt, Max
3. Platz PM in Fritz, Jasmin Mix Team
5. Platz PM in Fritz, Jasmin
15. Platz PMAin Hergert, Julia

Rennsport K4 500 m
1. Platz PM Rendschmidt, Max

Rennsport C1 200 m
6. Platz PM Oeltze, Yul 10. Platz PM in Jahn, Lisa

Rennsport C1 1000 m
4. Platz PHM Brendel, Sebastian

Rennsport C2 500 m
5. Platz PM in Jahn, Lisa
7. Platz POM Kretschmer, Johann Peter Mix Team
9. Platz PMA Hecker, Tim Mix Team

Rennsport C2 1000 m
2. Platz PM Oeltze, Yul
2. Platz POM Kretschmer, Johann Peter
4. Platz PHM Brendel, Sebastian

Rennsport C1 5000 m
3. Platz PM Oeltze, Yul
8. Platz PM in Jahn, Lisa





( Tom Liebscher)


Die Rennbedingungen für die Athleten waren hervorragend, sodass internationale Vertreter wieder einmal ins Schwärmen über die Organisation und die Strecke kamen, was DKV-Präsident Thomas Konietzko im Interview noch einmal bestätigte: „Es ist schon ein Ritterschlag ‚Wimbledon des Kanu-Rennsport‘ genannt zu werden. Das sagen viele Funktionäre außerhalb Deutschlands. Also nicht wir haben diesen Begriff geprägt, sondern nehmen das mit einem gewissen Stolz zur Kenntnis. Aber ich glaube, diesen Vergleich haben wir uns wirklich hart erarbeitet und verdient über Jahrzehnte mit der Organisation herausragender Veranstaltungen unter möglichst fairen Bedingungen und deswegen nehmen wir es mit einem gewissen Stolz an, dass nicht nur die Offiziellen, sondern auch die Athleten sagen: Das ist für uns das Wimbledon des Kanu-Rennsports“

Bilder
Oliver Strubel
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