Der Abteilungsleiter Sport im hessischen Ministerium des Innern und für Sport, Ministerialdirigent Jens-Uwe Münker, besucht die DPSK-Geschäftsstelle in Fulda und informiert sich über die Aufgaben und die Struktur des DPSK. In dem rund 90-minütigen Gespräch bildet der Gesundheits- und Präventionssport einen Schwerpunkt.






Dabei gab der 49-jährige Jurist und ehemalige Geschäftsführer des damaligen Fußball-Zweitligisten FSV Frankfurt zu erkennen, dass es Überlegungen gibt, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der hessischen Landesverwaltung ein entsprechendes Angebot zu unterbreiten.

Schnittstellen sind auch zur Spitzensportförderung in der Polizei und den aktuellen Reformen der Leistungssportreform des DOSB identifiziert worden. Weiterhin denkt Ministerialdirigent Münker, der in Fulda geboren und aufgewachsen ist, auch über eine duale Karriere - Spitzensport und Beruf – außerhalb der Polizei nach. Die Vorstellungen umfassen auch duale Offerten für ambitionierte Sportlerinnen und Sportler mit Behinderung. Damit dürfte das Sportland Hessen bundesweit eine Vorreiterrolle einnehmen.

Gegenstand der Unterredung ist auch die Mittelkürzung des Bundesministeriums des Innern (BMI) für das DPSK (und andere Vereine mit besonderen Aufgaben), um die Leistungssportreform des DOSB mit zu finanzieren. Weitere Themen sind u. a. Kooperationen mit Sportverbänden, die Mitwirkung des DPSK im DOSB und der europäische Polizeisport, aber auch der gewaltsame Tod des Kasseler Regierungspräsidenten, Dr. Walter Lübcke, und die widerwärtigen, ehrverletzenden Hasskommentare in den sozialen Netzen.



Zum Abschied übergibt der Vorsitzende des DPSK, Ralf Flohr, dem Abteilungsleiter Sport einen DPSK-Wimpel sowie eine -Kaffeetasse und bedankt sich sehr für das konstruktive Gespräch in locker, ungezwungener Atmosphäre.