Am 5. Juni 2019 trugen die Polizeien der Länder Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz gemeinsam die Polizeilandesmeisterschaften im Judo und Ju-Jutsu aus. 110 Kämpferinnen und Kämpfer, die zur Begrüßung in der Mörikesporthalle in Backnang an den Kampfflächen Aufstellung nahmen, bildeten eine beeindruckende Kulisse.








Bereits zum fünften Mal im Judo und zum zweiten Mal im Ju-Jutsu wurden die Landesmeisterschaften gemeinsam mit Bayern ausgetragen, erstmalig in diesem Jahr zusätzlich mit Rheinland-Pfalz. Aufgrund der Aufteilung in männlich und weiblich sowie der Gewichtsklassen hat sich die gemeinsame Austragung bewährt, um in den jeweiligen Klassen ein ausreichend großes und ausgewogenes Starterfeld zu bekommen. Gleichzeitig bekamen die Fachwarte der beteiligten Bundesländer die Möglichkeit der Sichtung ihrer Sportlerinnen und Sportler für die anstehenden Deutschen Polizeimeisterschaften im Ju-Jutsu, die von 15. - 18.10.2019 in Baden-Baden Steinbach stattfinden werden.

Unter den Augen des Bundesfachwartes für Selbstverteidigung, Johannes Daxbacher, wurden im Judo sowie im Ju-Jutsu in den Disziplinen Fighting und erstmals Ne-Waza auf drei Kampfflächen gleichzeitig die Sieger ermittelt. Kämpferinnen und Kämpfer, die teilweise in der 1. Bundesliga starten sowie diverse Titelträger auf internationaler und nationaler Ebene sind, boten hochkarätigen Kampfsport. Die herausragenden Athletinnen und Athleten waren:

• der amtierende Polizeieuropameister im Judo, Team Deutschland, Robert Barwig aus Bayern; er wurde Polizeilandesmeister im Judo bis 73 kg

• Judoka Andreas Neureuther aus Bayern, der als bester Techniker ausgezeichnet und gleichzeitig Polizeilandesmeister im Judo bis 90 kg wurde

• Judokain Anne Schaffner aus Rheinland-Pfalz, ebenfalls ausgezeichnet als beste Technikerin und Landesmeisterin im Judo bis 78 kg

Jennifer Rutka, Polizeilandesmeisterin im Ju-Jutsu Fighting bis 70 kg, Polizeivizelandesmeisterin im Judo bis 78 kg und zusätzlich ausgezeichnet für den schnellsten Kampf Ju-Jutsu Fighting

• aus baden-württembergischer Sicht die frisch gekürten Polizeilandesmeister Mattias Müller , PP Stuttgart, Judo über 100 kg, Marco Bartner, PP Einsatz, Ju-Jutsu Ne-Waza bis 94 kg, sowie Robin Höft vom PP Einsatz der für den schnellsten Kampf im Ju-Jutsu Fighting ausgezeichnet wurde.




Bemerkenswert war der Mehrfachstart verschiedener Sportlerinnen und Sportler im Judo und Ju-Jutsu, dort teilweise in beiden Disziplinen Fighting und Ne-Waza.




Die Siegerehrungen wurden durch Herrn Staatssekretär Wilfried Klenk, Präsident Roland Eisele vom PP Aalen, Ltd.PD Alex Fuchs und PHK Johannes Daxbacher vorgenommen. Die hochkarätigen Vertreter des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration sowie der Polizeipräsidien Aalen und Einsatz gaben der durchweg gelungenen Sportveranstaltung einen würdigen Rahmen. Abschließend sprachen sich die Delegationsleiter aus Bayern, Geschäftsführer des Bayerischen Polizeisportkuratoriums Marcel Andrä und Fachwart für Selbstverteidigung aus Rheinland-Pfalz, POR Markus Arent, für die Fortführung der sportlichen Kooperation der gemeinsamen Polizeilandesmeisterschaften für die Sportarten Judo und Ju-Jutsu aus.