Am 1. Juli war es soweit, der Vorsitzende des Bayrischen Polizeisportkuratoriums, Herr LPD Johann Peter Holzner, erklärte im Rahmen einer tollen Eröffnungsfeier die 7. Deutsche Polizeimeisterschaft im Fußball der Frauen vor zahlreichen Ehrengästen aus Politik, Wirtschaft und Polizei für eröffnet.
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Am ersten Spieltag kam es zu folgenden Begegnungen:

BAYERN - NORDRHEIN-WESTFALEN
und
NIEDERSACHSEN - BERLIN






1. Spieltag:

BAYERN gegen NORDRHEIN-WESTFALEN 1:4 (1:3)

Um 14.25 Uhr wurde dann das Eröffnungsspiel zwischen den Mannschaften des Titelverteidigers Bayern und Nordrhein-Westfalen angepfiffen. Bei tropischen Temperaturen begann das Spiel sehr temporeich und konnte bereits in den ersten 20 Minuten eine Vielzahl an Tormöglichkeiten vorweisen. In der 6. Minute war es u.a. die bayrische Angreiferin Ramona Maier, die nach ihrem zielstrebigen Sololauf durch eine NRW-Verteidigerin zumindest diskussionswürdig im 16-Meterraum zu Fall gebracht wurde.
Die NRW-Fußballerinnen beantworteten diese strittige Szene in der 13. und 14. Minute eiskalt mit einem Doppelschlag ... Isabell Wolf nutzte einen Fehler in der bayrischen Defensive zum 0:1 und bereitete nur eine Minute später das 0:2 vor, welches von Alina Stallmann erzielt wurde. In der 20. Minute keimte bei den amtierenden Meisterinnen noch einmal Hoffnung auf, als Ilona Eberhardt unter dem großen Jubel der anwesenden zahlreichen Zuschauer den Anschlusstreffer zum 1:2 erzielen konnte. Bis zur Halbzeit erspielten sich die Polizeibeamtinnen aus NRW noch einige guten Torchancen, die durch die bayrische Torhüterin Saskia Seidel durch Glanzparaden zunichte gemacht wurden. In der 36. Minute war nach erneuter Vorarbeit von Isabell Wolf Sarah Schmidt zur Stelle und erzielte das 1:3.



In der 2. Halbzeit machte die Auswahlmannschaft aus NRW unmittelbar nach Wiederanpfiff in der 46. Minute alles klar und schraubte durch Alina Stallmann (Vorlage Sarah Rosenthal) das Ergebnis auf 1:4, was letztendlich auch das Endergebnis werden sollte. Die Spielerinnen zollten den hohen Temperaturen Tribut je länger das Spiel dauerte. Es konnten noch vereinzelte Chancen auf beiden Seiten, u.a. ein Lattentreffer von Ramona Maier (Bayern), verzeichnet werden, jedoch konnte das Team NRW am Schluss einen verdienten Erfolg im Auftaktspiel „einfahren“.


(Roman Solter, Philipp Hüwe,Henry Müller, Susann Kunkel)



NIEDERSACHSEN gegen BERLIN 2:1 (2:1)

Auch die Deutschen Vizemeisterinnen aus Niedersachsen starteten am 1. Spieltag in das Endrundenturnier und trafen um 16.00 Uhr im ersten Gruppenspiel auf die Auswahlmannschaft aus Berlin.
Nach kurzer „Abtastphase“ hatten die Berlinerinnen in der 12. Minute eine Riesenchance, als der Ball durch den 16-Meterraum geschossen wurde und letztendlich keine Spielerin zur Stelle war, um das „Runde in das Eckige“ zu befördern. Die Niedersächsin Miriam Wedemeyer hatte zuvor in der 10. Minute ebenfalls die Chance, ihre Farben in Front zu bringen. In weiten Teilen der 1. Halbzeit neutralisierten sich beide Mannschaften zumeist im Mittelfeld, so dass keine klaren Torchancen erspielt werden konnten. In den beiden letzten Minuten der 1. Halbzeit wurde es jedoch nochmal ereignisreich: in der 44. Minute brachte Sara Dieng die Hauptstädterinnen nach einem langen Ball gekonnt in Führung. Der Jubel währte jedoch nur genau 60 Sekunden, da war es auf der Gegenseite Miriam Wedemeyer vergönnt, den Ausgleichstreffer zum 1:1 zu erzielen.




In der 2. Halbzeit war in der 52. Minute wiederum Miriam „Mimi“ Wedemeyer mit ihrem 2. Treffer zum 2:1 erfolgreich, nachdem sie von ihrer stark spielenden Mitspielerin Alicia Kersten mustergültig angespielt wurde. Einige Minuten später konnte die freigespielte Sara Dieng auf Berliner Seite nicht den Ausgleich erzielen. In der 67. Minute war wieder die agile Berliner Angreiferin Sara Dieng, die zielstrebig auf dem Weg zum niedersächsischen Tor unterwegs war. Mit einer mutigen Aktion vereitelte jedoch die Torfrau aus Niedersachsen, Sabrina Martin (bei der letzten DPM 2016 bereits als beste Torfrau ausgezeichnet worden), geschickt den Ausgleich. Die Niedersächsischen Polizeibeamtinnen kamen in der Folge immer wieder zu gefährlichen Konterchancen, u.a. scheiterte Katharina Haar mit einem sehenswerten Distanzschuss aus 25 Metern an der Latte, standen in der Defensive sehr gut und konnten den immer wieder anstürmenden Berlinerinnen gekonnt Paroli bieten und durften sich nach 90 Minuten als nicht unverdienten Sieger feiern lassen.


(Oliver Topp, Elias Tiedeken, Maximilian Riedel)


Holger Schwabe (Bundesfachwart)

Bilder: Holger Schwabe, DPSK

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