Das DPSK veranstaltete auf dem Gelände der zentralen Polizeidirektion Niedersachsen in Hannover einen Workshop für Übungsleiterinnen und Übungsleiter. Unter dem Motto „Geschlossene Einsatzeinheiten – Lagebewältigung im Team“ wurden 40 Kolleginnen und Kollegen des Bundes und der Länder vom Vorsitzenden Jörg Müller begrüßt.


Ziel der regelmäßigen Seminare ist es, die Wahrnehmung des DPSK im Aufgabenfeld „Dienstsport“ nachhaltig zu verbessern und Hilfestellungen zu leisten, die Qualität des Dienstsports kontinuierlich weiterzuentwickeln. Im theoretischen Anteil brachte Michael Höflich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Thema Ernährung im Sport und im dienstlichen Alltag näher. Der Bundespolizist aus München ist zugleich Ernährungstrainer und steht Führungskräften und Kollegen beratend zur Seite. Andreas Merten Sportbeauftragter des Landes Brandenburg erläuterte die Bedeutung des Sports für den Einsatz. Abgerundet wurde der Workshop mit praktischen Bewegungsangeboten, wobei die Übungsleiterinnen und Übungsleiter drei Stationen absolvierten. Hier ging es zum einen um das effektive Überwinden von Hindernissen. Es wurde deutlich wie wichtig ein fokussiertes und präzises Vorgehen ist sowie die Fähigkeit seine Kraft in Schnelligkeit umzuwandeln. An einer weiteren Station stand der Teamgedanke im Vordergrund. Hier galt es ein Element aus dem Vergleichswettkampf geschlossener Einheiten in Gruppenstärke zu absolvieren und mit Geschick und Ideenreichtum einen gemeinsamen Lösungsansatz zu erarbeiten. Hier kam der kognitiven Phase eine wichtige Bedeutung zu sowie das Organisieren im Team unter Stress. Ein weiterer praktischer Teil beschäftigte sich mit einem Unterstützungstraining für den Einsatz mit Körperschutzausstattung. Hier wurde das Augenmerk neben Übungen für eine ausgeprägte Rumpfstabilität auf ein effektives Zusammenspiel von Koordination und Schnellkrafttraining gelegt.