Unsere deutsche Polizeinationalmannschaft holt sich den Europameistertitel in Prag. Im Finale bezwang die Elf den Gastgeber aus Tschechien mit 0:4.
Was den Stars in Russland versagt blieb, ist unseren kickenden deutschen Polizeibeamten gelungen. Mit einem klaren 0:4 (0:2) im Endspiel gegen die gastgebenden Tschechen krönte die deutsche Auswahl ein starkes Turnier mit insgesamt 14:3 Toren und nur einer Niederlage gegen die Niederlande (1:2).


Finale: „Wir haben super kombiniert und den Tschechen nur eine wirklich gute Torchance gelassen“, berichtete Bundesfachwart Holger Schwabe stolz. Schon in der fünften Minute hätte unser Kapitän Nils Laabs nach einer tollen Kombination über Evljuskin und Kulecki das 0:1 erzielen können. In der neunten und neunzehnten Minute scheiterten Sergej Evljuskin (20 Meter Schuss) und Nico Pantano (aus kurzer Distanz) äußerst knapp. In der 27 Minute war es dann soweit. Nico Pantano erzielte nach toller Vorarbeit von Philip „Paule“ Januschowski das längst überfällige 0:1 für das deutsche Team. Es schien so als wollte ein tschechischer Spieler das Trikot mit Nico Pantano „tauschen“, denn er hing über 15 Meter an dessen Trikot und wollte so das Tor verhindern. Doch der quirlige Pantano konnte seinen Gegner energisch abschütteln und so den Treffer erzielen. Nach einer von dem Bundestrainer Ralf Kaufmann einstudierten Standartsituation konnte Stefan „Wolke“ Wolk nach einer Eckballhereingabe durch Nico Pantano per Kopfball in der 40. Minute das 0:2 erzielen, was gleichzeitig Halbzeitstand war. Nach dem „Pausentee“ knüpften die Mannen um Kapitän Laabs direkt wieder an die starke Leistung der ersten Halbzeit an und folglich landete in der 48. Minute ein wunderbar getretener Freistoß von „Paule“ Januschowski an der Latte des tschechischen Gehäuses. In der 55. Minute kamen die Tschechen gefährlich vor das Tor von Nationalkeeper Raphael Laux und zwangen ihn aus Nahdistanz zu einer Glanzparade. Auch der Nachschuss konnte durch Philipp „Kulle“ Kulecki auf der Linie geklärt werden. Nur drei Minuten später konnte die deutsche Elf auf 0:3 durch Nils Laabs erhöhen (super Vorarbeit durch ein Solo von Nico Pantano) und so das Spiel vorentscheiden. In der 69. Minute verhinderte ein tschechischer Spieler regelwidrig und grob ein weiteres Tor durch Nils Laabs und wurde von dem englischen Schiedsrichter mit der roten Karte des Feldes verwiesen. Die letzten 20 Minuten dieses Endspiels war die deutsche Mannschaft auf Ballbesitz aus und glänzte durch Passgenauigkeit und Kreativität, was sie in der 88. Minute durch eine starke Kombination zum 0:4 durch Jörg „Lasse“ Laskowski ummünzen konnte. Die Vorlage zum Tor erfolgte durch Björn Recktenwald. Nach Abpfiff des guten Referees kannte der Jubel im deutschen Lager keine Grenzen.

Halbfinale: Im Halbfinale besiegte das deutsche Team die Mannschaft aus Irland mit 2:1. Von Beginn an setzte die deutsche Mannschaft das Team von der Insel durch passgenaue Kombinationen unter Druck. Bis zur Halbzeit erzielte die Mannschaft von Bundestrainer Ralf Kaufmann ein deutliches Chancenplus, wobei die Iren bis dahin zu keiner einzigen Torchance kamen. Bei herrlichstem Sonnenschein und relativ hohen Temperaturen am Morgen kreierte die deutsche Elf hochkarätige Chancen fast im Minutentakt:

- 3. Minute Nils Laabs, scheiterte knapp nach Freistoßtrick
- 5. Minute Stefan Müller, traf den Innenpfosten
- 19. Minute „Paule“ Januschowski, zwang den Torwart zu einer Glanzparade
- 21. Minute Nils Laabs, Schuss landete an der Latte
- 25. Minute „Paule“ Januschowski, verfehlt das Tor nur knapp
- 37. Minute „Kulle“ Kulecki, konnte seinen Kopfball nicht im Tor unterbringen
- 38. Minute „Paule“ Januschowski, scheiterte aus 14 Metern am besten Mann der Iren, dem Torwart
- 42. Minute Nils Laabs, Kopfball neben das Tor

Mit Beginn der zweiten Halbzeit konnte sich das deutsche Team in der 48. Minute endlich belohnen. Nach einer schönen Kombination setzte Sergej Evljuskin seinen Gegenspieler dermaßen unter Druck, sodass dieser zum 0:1 für die DPSK-Auswahl einnetzte. Nur eine Minute später kam das irische Team durch einen Weitschuss zu seiner ersten tornahen Aktion. Auf der Gegenseite rettete wiederum der irische Innenpfosten nach einem sehr schönen direkten Freistoß von „Paule“ Januschowski, der in der 72. Minute ebenfalls mit einem starken Lattenstreifschuss den Ball leider nicht im Gehäuse unterbringen konnte. Von der 75. Minute bis zur 84. Minute wurde das Spiel der deutschen Mannschaft zerfahren. Die Iren kamen in dieser Phase meist durch langgeschlagene Bälle zu vier Torchancen, wovon eine das 1:1 brachte (83. Minute).
Das deutsche Team bewies in dieser schwierigen Phase ihre mannschaftliche Geschlossenheit und tollen Charakter und kam in der 87. Minute zum hochverdienten Siegtreffer durch „Paule“ Januschowski. Als Vorbereiter ist in dieser Szene Nico Pantano zu erwähnen, der sich energisch auf der linken Seite durchsetzte und seinen Mitspieler mustergültig bediente. Die letzten drei Minuten plus drei Minuten Nachspielzeit überstand die Polizeinationalmannschaft ohne gefährliche Situationen zuzulassen. Nachdem erlösenden Schlusspfiff, der das Erreichen des Finales bedeutete, entspannten sich auch so langsam die Gesichtszüge des Bundesfachwarts Holger Schwabe, der sich mit seinem Trainerteam Ralf Kaufmann und Georg Reiser sowie dem Physio „Jupp“ Görres besonders über das Erreichen des Endspiels der EPM freuen durfte.



Drittes Gruppenspiel: Im dritten Gruppenspiel hat die DPSK-Auswahl gegen das Vereinigte Königreich mit 5:0 gewonnen und sich somit den Einzug ins Halbfinale (Samstag, 10 Uhr) gesichert. Torschützen für Deutschland waren Nils Laabs (8. Minute, 24. Minute, 44. Minute, 56. Minute) und Lars Rother (54. Minute).

Zweites Gruppenspiel: Im zweiten Gruppenspiel verlor die deutsche Auswahl gegen die Niederlande 2:1. Das Tor für Deutschland erzielte Sergej Evljuskin in der 60. Minute.
Die niederländische Mannschaft ging in der 19. mit 1:0 in Führung und konnte den Vorsprung mit in die Halbzeitpause nehmen. Das deutsche Team vergab Chancen (Lovric 8. Minute, Januschowski 13. Minute, Recktenwald 23. Minute, Rother 27. Minute Lattenschuss, Recktenwald 36. Minute, Wehrend 38. Minute, Laskowski 53. Minute, Stein 56. Minute), bevor Evljuskin zum 1:1 traf.
In der 64. Minute konnte Kempter durch eine starke Parade die erneute Führung für die Niederlande verhindern. In der 68. Minute gelang den Niederländern jedoch die 2:1-Führung.
Ein Foul in der 70. Minute an Laabs im Strafraum blieb folgenlos.
Weitere Chancen wurden vergeben (Pantano 74. und 78. Minute), einen Konter der Niederlande parierte Kempter in der 88. Minute. Eine weitere Chance in der 89. Minute (Stein) wurde vergeben.

Erstes Gruppenspiel: Im ersten Gruppenspiel konnte sich die deutsche Elf mit 2:0 gegen Finnland durchsetzen. Torschützen waren Nils Laabs (32. Minute per Kopf) und Jörg Laskowski (88. Minute) Insgesamt war der Sieg gegen den harten und unbequemen Gegner aus Finnland hochverdient und hätte deutlich höher ausfallen können (Chancen: 07. Lovric, 15. und 30. Januschowski, 39. Laabs, 62. Laskowski, 64. und 68. Evljuskin, 72. und 77. Pantano, 83. Laabs Pfosten, und und und...).
Das deutsche Team hat nur eine Großchance der Gegner zugelassen, die dank einer Glanzparade von Raphael Laux folgenlos blieb.

siehe auch:

www.uspe.org
www.policefootball.com

Spielplan / Ergebnisse


26. Juni - Gruppenspiele
  • Tschechische Republik - Bulgarien 3:1
  • Slowakei - Irland 2:5
  • Deutschland - Finnland 2:0
  • Niederlande - Vereinigtes Königreich 0:5

  • 27. Juni - Gruppenspiele
  • Tschechische Republik - Slowakei 0:0
  • Bulgarien - Irland 2:2
  • Deutschland - Niederlande 1:2
  • Finnland - Vereinigtes Königreich 4:3

  • 28. Juni - Gruppenspiele
  • Tschechische Republik - Irland 0:0
  • Bulgarien - Slowakei 2:1
  • Deutschland - Vereinigtes Königreich 5:0
  • Finnland - Niederlande 4:5

  • 30. Juni, 10 Uhr - Halbfinale 1
  • Irland - Deutschland 1:2

  • 30. Juni, 10 Uhr - Halbfinale 2
  • Tschechien - Niederlande 4:1

  • 30. Juni, 16 Uhr - Spiel um Platz 7
  • Vereinigtes Königreich - Slowakei 1:0

  • 30. Juni, 16 Uhr - Spiel um Platz 5
  • Finnland - Bulgarien 5:0

  • 1. Juli, 10 Uhr - Spiel um Platz 3
  • Irland - Niederlande 6:1

  • 1. Juli, 15 Uhr - Finale
  • Tschechien - Deutschland 0:4


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