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Ironman: Polizist Chris Wehrle holt Platz 2 in Barcelona

1,50 Meter hohe Wellen und Sturmböen auf der Radstrecke beim Ironman in Barcelona – trotzdem holt sich Chris Wehrle von der Polizei Baden Württemberg am Ende den zweiten Platz.

Am vergangenen Sonntag (03.10.2021) startete Chris Wehrle beim Ironman Barcelona, welcher dieses Jahr als reiner Altersklassenwettkampf ohne Profifeld ausgetragen wurde. Ein Start für Chris als „Neuprofi“ war dennoch möglich, jedoch ohne die Möglichkeit Punkte im Profiranking zu sammeln.

Nachdem die Veranstaltung 2020 pandemiebedingt abgesagt werden musste, konnte der Wettbewerb unter Einhaltung zahlreicher Hygieneauflagen dieses Jahr durchgeführt werden.

Zu einer Ironman untypischen späten Uhrzeit sollte der reguläre Startschuss um 08.30 Uhr erfolgen. Aufgrund von extrem hohem Wellengang (ca. 1,5m) entschied sich die Rennleitung jedoch dafür, die Schwimmstrecke sowohl beim regulären Ironman, als auch beim parallel ausgetragenen Ironman 70.3 über die Halbdistanz auf 600m zu verkürzen. Aus diesem Grund erfolgte der Startschuss erst um 09.10 Uhr, wodurch die Athelten zwangsweise 40 Minuten aufgewärmt in ihren Neoprenanzügen in der Startbox ausharren mussten.

                                  

Bereits nach etwas mehr als acht Minuten konnte Chris das wellige Nass weit vorne im Starterfeld verlassen und sich auf die Radstrecke mit insgesamt 750 Höhenmeter begeben. Schnell fand er eine etwa zehn Mann starke Radgruppe, welcher er sich anschließen konnte. Auf der 90 km Wendepunktstrecke, welche von Calella in Richtung Barcelona führte hatte Chris mit Sturmböen von zu kämpfen, was das handling des Zeitfahrrads zusätzlich erschwerte.

Da das Tempo mit zunehmender Renndauer in der Gruppe langsamer wurde setzte Chris bei km 120 eine erfolgreiche Attacke wodurch er bis km 155 schließlich bis auf Position vier nach vorne fahren konnte. Die Attacke zeigte jedoch nicht nur bei der Konkurrenz Wirkung sondern auch bei Chris selbst, welcher es kurz darauf mit Schmerzen im unteren Rücken zu tun bekam, wodurch ein Fahren in Aeroposition nicht mehr möglich war. Diese Chance nutzte die Konkurrenz und so wechselte Chris wieder zurückgefallen auf Gesamtrang acht in die Laufschuhe.

Nach kurzen Zweifeln ob das Laufen mit einem verkrampften Rücken noch möglich ist fand Chris sein Tempo und konnte sich Kilometer für Kilometer lockerer laufen. Platz für Platz machte Chris auf der Laufstrecke gut und so konnte er bei km 30 auf Gesamtplatz drei und bei km 35 sogar noch auf Gesamtplatz zwei vorlaufen.

Als Gesamtzweiter von über 1550 Teilnehmern erreichte Chris unter dem Jubel zahlreicher mitgereister Fans drei Minuten hinter dem Sieger aus Schweden beim Ironman Barcelona die Ziellinie.

Fotos: Privat - Chris Wehrle

 

 

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