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Wintersport: Neuer Rekord im Rennrodel & Bob-Dominator Friedrich weiter ungeschlagen

Bob:

Gold für Kalicki – Friedrich weiter ungeschlagen

Auf der Eisbahn in Altenberg holt sich Kim Kalicki (Polizei Hessen) den zweiten Sieg ihrer Karriere bei einem Weltcuprennen.

Die 24-Jährige konnte sich am besten auf die nebeligen und feuchten Bedingungen beim Rennen im Zweierbob einstellen. Obwohl es in ihren Läufen auch kleinere Fahrfehler gab, schaffte Kalicki zweimal die schnellste Zeit des Rennens zu fahren. Ohne diese Fehler hätte sie einen noch größeren Vorsprung aufbauen können. Am Ende war sie 0,22 Sekunden schneller als ihre deutsche Teamkollegin und Olympiasiegerin Mariama Jamanka aus Berlin.

"Mit der zweiten Fahrt können wir zufrieden sein, das war echt in Ordnung. Wir können nun beruhigt in die kleine Pause gehen und noch einmal Kraft für die zweite Saisonhälfte sammeln", sagte die Siegerin im ZDF.

 

Kim Kalicki (Polizei Hessen/links) und Anschieberin Lisa Buckwitz ©VIESTURS

Bei den Männern zeigte sich im Zweier- und Viererbob wieder das bekannte und gleichermaßen erfolgreiche Bild. Bundespolizist Francesco Friedrich konnte beide Rennen in Altenberg gewinnen und bleibt ungeschlagen.

Im Viererbob hatte er in seinem Team auch wieder Unterstützung von Anschieber Alexander Schüller (ebenfalls Bundespolizei). Schon nach dem ersten Durchgang hatte das Team Friedrich einen Vorsprung von 0,13 Sekunden auf das Team Kripps aus Kanada.
Im zweiten Lauf konnte Friedrich diesen Vorsprung dann nochmals ausbauen und war damit am Ende 0,28 Sekunden schneller als Kripps.

Das Rennen im Zweierbob hatte der Bundespolizist bereits am Vortag für sich entscheiden können. Bobpilot Christoph Hafer (Polizei Bayern) wird Zweiter und feiert damit seinen ersten Podestplatz der Saison.

Bob Team Friedrich beim Start ©VIESTURS

Rennrodeln:

Neuer Bahnrekord für Ludwig und ein Fall von Corona

Es war ein perfekter Wettkampf für Johannes Ludwig (Bundespolizei) beim Weltcup in Innsbruck-Igls. Er rodelte auf den ersten Platz und schaffte gleichzeitig auch noch einen neuen Bahnrekord.

Direkt im ersten Durchgang war Ludwig 49,790 Sekunden schnell auf der Bahn unterwegs. Ein Rekorddurchgang, der ihm entsprechend auch die Führung brachte. Bislang war Kollege Felix Loch (Bundespolizei) der schnellste Mann auf der Bahn in Innsbruck-Igls gewesen. Ludwig war nun 0,29 Sekunden schneller. Loch selbst konnte aufgrund eines positiven Coronabefundes beim Rennen nicht dabei sein. „Schlitten in die Ecke stellen, positiv bleiben, negativ werden“, ließ er seine Fans aus der häuslichen Quarantäne via Instagram wissen. Trotzdem konnte Felix Loch dem Umstand auch etwas Gutes abgewinnen, denn so werde er das erste Mal in seinem Leben die Weihnachtszeit mit seiner Familie verbringen.

Weltcupführender Johannes Ludwig ©Wassmuth

Doch zurück zum Sportlichen: In Durchgang zwei war Johannes Ludwig dann zwar wieder etwas langsamer unterwegs, mit 49,815 Sekunden schaffte es der Thüringer dennoch erneut, die beste Zeit zu fahren und mit einem Vorsprung von 0,049 Sekunden vor dem Österreicher Wolfgang Kindl zu siegen.

Damit bleibt Ludwig auch weiterhin Weltcupführender.

 

Sascha Benecken (Bundespolizei/rechts) & Toni Eggert ©Wassmuth

Gold im Sprint gab es für Sascha Benecken (Bundespolizei) und Toni Eggert. Vom Start an waren die beiden mit einer herausragenden Zeit unterwegs und fuhren souverän mit einer fehlerfreien Fahrt auf den ersten Platz. Hinter ihnen landeten die lettischen Sics-Brüder mit +0,055 Sekunden Rückstand.

Das Duo aus Tobias Arlt (Bundespolizei) und Tobias Wendl verpasste das Podium mit +0,118 Sekunden knapp und landete auf dem vierten Platz.

 

Bei den Frauen freute sich Natalie Geisenberger (Bundespolizei) über einen weiteren Podiumsplatz. Hinter Teamkollegin Julia Taubitz und der Österreicherin Madeleine Egle hatte sie 0,348 Sekunden Rückstand.

 

Natalie Geisenberg von Bundenpolizei ©FotoManLV

 

Snowboard Race:

Ramona Hofmeister verteidigt als Dritte Gesamtweltcupführung

Alles war angerichtet für das Giganten-Duell: Ester Ledecka, das tschechische Ausnahmetalent, das auch im Alpinen Skiweltcup zu den besten der Welt gehört, stand in Carezza am Start - und hat eindrucksvoll die Qualifikation gewonnen. Direkt dahinter: Ramona Hofmeister (WSV Bischofswiesen). Die beiden Topfavoritinnen würden also erst im großen Finale aufeinandertreffen.

Doch dazu kommt es nicht. Die 25-jährige Deutsche muss sich im Halbfinale der Österreicherin und späteren Siegerin Daniela Ulbing geschlagen geben.

Das Duell um Platz drei gegen Tsubaki Miki (JPN) gewinnt Hofmeister anschließend souverän. Damit steht die Polizistin im dritten Saisonrennen zum zweiten Mal auf dem Podium.

Ramona Hofmeister: „Gestern war ein ganz besonderer Tag. Ich habe meine Gondel hier in Carezza für den Sieg im vergangenen Jahr einweihen dürfen. Deshalb war ich heute extra motiviert und wäre gerne im Finale gegen Ester (Ledecka) gefahren. Aber leider habe ich eine Runde davor zu viele Fehler gemacht. Trotzdem bin ich mit Platz drei super zufrieden.“

Ramona Hofmeister von der Polizei Bayern.

 

Skeleton

Gold, Silber und Bronze in Altenberg

In Altenberg hat Tina Hermann (Bundespolizei) ihren zweiten Sieg der Saison eingefahren. Die Skeleton-Weltmeisterin holte sich mit 0,11 Sekunden Vorsprung vor der Italienerin Valentina Margaglio Platz 1.

Auf derselben Bahn konnte Hermann sich bereits 2020 und 2021 den Weltmeisterinnentitel sichern.  

Tina Hermann am Start ©VIESTURS

Bei den Männern reichte es dieses Mal zwar nicht für Gold, dafür aber für Silber und Bronze. Axel Jungk (Bundespolizei) und Christopher Grotheer (Polizei Thüringen) wurden Zweiter und Dritter beim Heimweltcup.
Schon nach dem ersten Lauf waren beide auf einem Podestplatz, Jungk zu diesem Zeitpunkt sogar noch auf Goldkurs. Doch mit einem extrem starken zweiten Durchgang setzte sich der Lette Martins Dukurs noch vor die beiden Deutschen. 0,19 Sekunden Vorsprung hatte er am Ende auf Axel Jungk. Dukurs hatte im ersten Lauf noch deutlich hinter Jungk gelegen.

"Martins hatte einen sehr guten Start, dadurch viel mehr Speed in die Bahn genommen als ich. Hätte ich den Kreisel getroffen, hätte ich vielleicht noch eine Chance gehabt", sagte Jungk im ZDF.

Damit bleibt Grotheer bei den Skeletonis weiterhin vor Jungk der Gesamtweltcup-Führende. Der Bundespolizist aus Sachsen liegt aktuell 14 Punkte hinter dem Thüringer Polizisten.

Axel Jungk (Bundespolizei/links) und Christopher Grotheer (Polizei Thüringen/links) ©VIESTURS

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