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Olympia und die Angst vor den PCR-Tests

Die Qualifikationen für die Olympischen Winterspiele in Peking gehen in diesen Tagen in ihre heiße Phase. Zahlreiche deutsche Sportlerinnen und Sportler haben sich das Ticket für China gelöst. Doch in die Vorfreude mischt sich auch Skepsis, so wie bei der bayrischen Polizeisportlerin Ramona Hofmeister.


Der Spiegel zitiert die Snowboarderin, dass bei der Reise nach Peking das Gefühl mitfliege, vor Ort einer „Willkür“ ausgesetzt zu sein. Man könne mit einem vermeintlich positiven PCR-Test-Ergebnis einfach aus dem Wettkampf gezogen werden. Dann sei man aufgeschmissen und könne nichts mehr dagegen unternehmen.

Die Medaillen-Hoffnung aus den Reihen der Polizei Bayern weiß aber auch, dass sie diese Entwicklung nicht in ihrer Hand hat. Sie hoffe, auf faire und gute Spiele, so Ramona Hofmeister.

Die 25-Jährige ist nicht allein mit diesen Befürchtungen. Zuvor hatte bereits der Alpin-Chef des DSV, Wolfgang Maier, seine Bedenken geäußert, dass bei den Olympischen Spielen der Manipulation „Tür und Tor geöffnet“ sei. Es gebe keinerlei Schutz für die Athleten. Jeder, der im Weg stünde, könne durch die Auswertung der PCR-Tests aus dem Verkehr gezogen werden.

Die Olympischen Spiele in Peking finden vom 4. bis 20. Februar statt. Bei den Spielen 2018 in Pyeongchang hatte Ramona Hofmeister Bronze im Parallel-Riesenslalom geholt.

 

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