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Ringen: Anna Schell kämpft sich auf den europäischen Ringerthron - Bayerische Polizeispitzensportlerin triumphiert in Budapest

Anna Schell, Polizeimeisterin und Angehörige unserer Sporttrainingsgruppe, erringt sich die Goldmedaille bei den Europameisterschaften in Budapest.

Die für den SC Isaria Unterföhring startende Polizei-Spitzensportlerin ging in der Gewichtsklasse bis 72 kg auf die Matte. Man ahnte es schon nach den Vorrundenbegegnungen, die Anna im Schnelldurchlauf absolvierte, dass die Ringerin in der Form ihres Lebens ist. Anna Schell hatte im Viertelfinale Eleni Pjollaj (ITA) nach nur wenigen Sekunden geschultert, im Halbfinale setzte sich die Ringerin gegen Kendra Dacher (FRA) mit 9:4 Punkten durch. Weltklasse stand sich dann im Finale gegenüber Anna Schell als WM-Dritte von 2019 und Buse Tosun (TUR), die im Vorjahr WM-Bronze in Oslo (NOR) gewann. Die Türkin führte nach der ersten Runde des Kampfes noch, doch dann legte Anna los, holte Punkt für Punkt und nutzte dann eine Situation im Bodenkampf zum Schultersieg.

Tosun führte zur Pause knapp mit 2:0, ehe die 28-Jährige Anna Schell den Spieß herumdrehte und zwischenzeitlich mit 5:2 in Front lag. Doch Tosun gab nicht auf, konnte den spannenden Kampf erneut zu ihren Gunsten drehen. Sie führte mit 6:5, brachte sie sich jedoch in eine gefährliche Lage, aus der Schell Kapital schlagen konnte und die Türkin vorzeitig schulterte. Groß war die Freude bei der Bronzemedaillengewinnerin der WM von 2019 in Nur-Sultan und der Olympiateilnehmerin von 2021. „Anna hat einen taktisch guten Kampf gemacht, einfach Weltklasse“, klatscht BRV-Präsident Florian Geiger Beifall.

Fotograf: Caliskan, DRB
Text: Polizei Bayern

 

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